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Der Dax steht gerade Kopf

25 Januar 2009 1 Kommentar

Im Rahmen der globalen Finanzkrise sind es jetzt anscheinend vermehrt die Unternehmen, die den Blick der Anleger auf sich lenken. Die Zeiten für die Berichterstattung sind eingeläutet und die starten jetzt auch in Deutschland so richtig durch. In der nächsten Woche sind zum Beispiel wichtige und interessante Neuigkeiten im Hinblick auf den konjunkturellen Status in Deutschland zu erwarten. Die Beobachter und auch die Anleger haben sich schon für negative Nachrichten gerüstet und die Spannung der Anleger ist auch im Hinblick auf die Expertenmeinungen zu diesem Thema sehr groß.

Schade ist für Investoren wohl die Aussicht, dass offenbar auch keiner Richtung wirklich positive Impulse für einen Schwenk noch oben bei den Kursen gerechnet werden sollte. Da könnte für die nächste Woche von starker Zurückhaltung bei den Käufen ausgegangen werden, wie Analysten vermuten. Auch Charttechniker erwarten nur kurze Erholungen, die sich in einem grundsätzlichen Abwärtstrend zeigen. Im Klartext können wir dann wohl mit kleinen und nicht sehr langfristigen Anstiegsphasen rechnen, die aber direkt wieder von Kurseinbrüchen gefolgt werden.

Experten rechnen für die nächste Woche zunächst mit steigenden Kursen, von denen sich aber kein Investor blenden lassen sollte. Hier wird dann eher von einer technischen Erholung ausgegangen, denn der Markt ist ja ohnehin schon tief genug gefallen. Die Fundamentaldaten werden aber mit großer Wahrscheinlichkeit keine Aussicht auf Entwarnung versprechen.

Von der Konjunktur und auch aus der Richtung der Unternehmen werden insgesamt keine guten Nachrichten erwartet für die kommende Zeit. Das könnte damit auch einen starken Druck auf die Aktienkurse mit sich bringen, der dann auch längere Zeit anhalten dürfte. Und die Berichtssaison, die nun in die Startphase geht, die wird auch eher belastende Nachrichten bringen. Grundsätzlich sollten Anleger eher von negativen als von positiven Überraschungen für die nächste Zeit ausgehen – auch für den längerfristigen Ausblick. Von Unternehmen werden entweder tendenziell pessimistische oder aber überhaupt keine Äußerungen zum Verlauf des weiteren Jahres erwartet.

Einige Aktienhändler sprechen schon von einem wirklich katastrophalen fundamentalen Umfeld im Aktienbereich. Ist es wirklich schon so schlimm und nimmt die Finanzkrise einen so rasanten Verlauf, der sich schon in den ersten Wochen des Jahres derart intensiv zeigt? Oder ist hier auch viel Pessimismus im Spiel?

Die Gerüchte aus dem Versicherungs- und auch Bankensektor brodeln und das belastet die gesamte Stimmung. Tatsache ist aber wohl bei aller Abwägung von vorübergehenden negativen Entwicklungen oder aber starkem Pessimismus, dass der Dax die Marke 4.000 nicht unterschreiten sollte, denn dann entsteht echte Bitterkeit am Markt. Und da steht ja jetzt eben die Berichtssaison an, bei der die Banken wohl noch einiges an Schreckensmeldungen bringen werden.

An der schlechten Stimmung können auch die Konjunkturprogramme nichts ändern, die weltweit auf unterschiedliche Arten geschnürt werden, denn die werden wohl eher verzögert ihre Wirkung zeigen.

Anleger sehen die Ergebnisse noch nicht, die diese Konjunkturpakete bringen. Insgesamt zeigt sich eine eher große Zurückhaltung am Aktienmarkt, berichten die Händler. Ist Sicherheit somit wirklich das richtige Motto für den Moment oder gehört auch hier dem Mutigen die Zukunft, der jetzt an der Börse das richtige Näschen hat?

 

 

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