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Der Dax erlebt zum Anfang der Woche negative Überraschungen

2 Februar 2009 1 Kommentar

Richtig starke Verluste sind es, die Anfang der Woche den Aktienmarkt belasten. Bedingt durch die Aktien der Banken, die große Verluste zu verzeichnen haben, wird der gesamte Aktienmarkt heruntergezogen. Und dass am Montagnachmittag die Konjunkturdaten aus den USA für den Monat Januar erwartet werden, ist ein weiteres Thema, das derzeit Spannungen in den Markt bringt.

Für den europäischen Markt warn es wohl auch die Vorgaben aus Übersee, die negativ ausfielen und somit unserem Markt einen schwachen Start in die Woche bereiteten. Der Dax hat schon zum Wochenanfang einen Verlust von 2,9 Prozent zu verzeichnen. Damit lag er zum Einstieg in die Handelswoche bei 2.414 Punkten. Und negativ ist auch, dass eben alle Dax-Werte durchweg im Minus notieren mussten.

Nachdem der Dax auch in der letzten Woche keinen echten Durchbruch in Aufwärtsrichtung schaffen konnte, kann wohl davon ausgegangen werden, dass an unseren Börsen die Zeichen auf Verlust ausgerichtet sind.

Sind für die nähere Zukunft auch Verluste möglich, die dann ein Abrutschen unter die Marke von 4.000 Punkten mit sich bringen?

Aber Verluste erleben nicht nur die deutschen Aktienmärkte. Auch in Japan mussten deutliche Verluste hingenommen werden. Dort hatte der Nikkei-225-Index am Morgen unseres Handels einen Verlust von 1,5 Prozent ausgewiesen. Auch die japanischen Märkte werden die Verluste und die schlechte Stimmung nicht zuletzt auf die negativen Vorgaben zurückgeführt, die von der Wall Street herüberschwappten.

In den USA gingen die Aktienmärkte schon am Freitag mit deutlichen Verlusten in den Handel. Allerdings hatte die Wirtschaft in den USA dann im vierten Quartal des Vorjahres wohl doch nicht so starke Verluste zu verzeichnen, wie es ursprünglich befürchtet wurde. Leider galten die positiven Nachrichten aber nicht für das Verbrauchervertrauen, denn das ist gemäß Auswertungen des Einkaufsmanagerindex Chicago deutlich geschrumpft.

Waren es die Nachrichten in den USA, dass nun erst einmal die Pläne für die sogenannte Bad Bank auf Eis gelegt wurden, die für Unsicherheit bei den Händlern sorgte?

Das Bankensystem in den USA befindet sich schließlich im absoluten Gefahrenmodus und das ist eine Vorgabe, die in den Hinterköpfen der Händler wohl auch zunächst bestehen bleibt. So lange nicht klar ist, welche Bank wie viel bekommt, um sich halbwegs unbeschadet aus der Finanzkrise zu retten, wird dieser Risikomodus im Handel wohl auch bestehen bleiben. Die Zurückstellung der Bad Bank könnte somit für die Entwicklung am Markt keine optimale Nachricht gewesen sein.

Insgesamt kann wohl gesagt werden, dass die Bankaktien im Moment mächtigen Druck erfahren – diesseits und jenseits des Atlantiks. Die Aktien der Deutschen Bank haben stark nachgegeben – 4,49 Prozent waren es, die letztlich eingebüßt wurden. Somit steht das Papier derzeit mit einem Wert von 19,77 da. Die Papiere der Commerzbank wurden zwar nicht so stark durch die Verluste getroffen, aber 8,86 Prozent mussten diese letztlich auch abgeben. Der Wert der Aktie der Commerzbank liegt somit derzeit bei 3,240 Euro. Die Postbank hat im Moment auch nicht das Vertrauen der Anleger auf ihrer Seite. Verluste von 7,11 Prozent bestätigen das Misstrauen und so liegt die Postbank-Aktie derzeit bei 8,75 Euro.

Analysten sehen übrigens die Nachrichten, möglicherweise die Bankenproblematik über eine Bad Bank zu lösen, eher als Negativnachricht für die Branche an.

Ist die Bad Bank denn jetzt eher positiv oder negativ für die Rettung der Banken zu sehen?

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