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Typische Fehler im Forex-Trading

Die so genannte mentale Kontenbildung ist ein Phänomen, das auch erfahrene Trader immer wieder beklagen, das bei Anfängern aber besonders häufig zu beobachten ist. Verluste werden von Menschen mental anders bewertet als Gewinne. Dies führt zu einem asymmetrischen Verhalten im Hinblick auf profitable und nicht profitable Trades.

Läuft eine Position ins Minus, tendieren Trader häufig dazu, sie nicht glattzustellen, obwohl die Vernunft, der Kontostand und die (mit sich selbst getroffene) Stopp-Loss-Regelung genau dies vorsehen würde. Der Grund liegt in der Abneigung des Traders gegenüber der Realisierung eines Verlustes. Mal ehrlich –wer realisiert schon gerne einen Verlust? Schließlich ist dieser Verlust nach dem Ausstieg aus dem Markt durch die Glattstellung der Position unwiderruflich. Genau dieses Verhalten ist es, das immer wieder zu großen Verlusten führt. Wer erfolgreich traden will, muss lernen, seine Verluste zu begrenzen. Dazu sollte schon beim Einstieg in den Markt ein Stopp-Loss gesetzt werden. An diesem darf dann hinterher nichts mehr verändert werden – mit Ausnahme des Nachziehens in Richtung einer profitabel verlaufenden Position. Ein Verlust an sich ist nichts Schlimmes –ein zu großer Verlust hingegen (bezogen auf das Kontovolumen) ist eine Katastrophe. Wie groß ein Verlust maximal ausfallen darf, wird im Rahmen des Risiko- und Moneymanagements festgelegt.

Bei profitabel verlaufenden Trades verhalten sich Händler ebenso irrational. Gut laufende Positionen werden regelmäßig viel zu früh geschlossen. Dies wiederspricht der eigentlich unter Tradern unumstrittenen Maxime: „The Trend is your friend“. Der Grund für die frühzeitige Schließung der Positionen ist die Angst, bereits erzielte, aber noch nicht realisierte Gewinne wieder abgeben zu müssen. Diese Angst ist vergleichbar mit der, Verluste zu erleiden. Besonders häufig ist diese Verhaltensweise im Anschluss an erlittene Verluste zu beobachten: Trader wollen dann „wieder Geld reinholen“ und verbauen sich die oft beste Möglichkeit dazu – das Festhalten an einer profitablen Position – selbst.

Der ungeschickte Umgang mit Gewinnen und Verlusten ist die wesentliche Ursache für das Scheitern vieler Trading-Neulinge. Mit dem richtigen Moneymanagement und dem Einsatz moderner und dynamischer Orderarten lässt sich dieses Manko in technischer und planerischer Hinsicht beheben. Die Disziplin zur Umsetzung von Plan und Technik muss der Trader jedoch selbst aufbringen.

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