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Stopp-Loss und Trailing-Stopp

Die beiden am häufigsten eingesetzten Orderzusätze sind das Stopp-Loss-Limit und das Trailing-Stopp. Bei einem Stopp-Loss-Limit legt der Anleger bereits bei Eröffnung seiner Position im Forex Markt fest, zu welchem Kurs er wieder aussteigen will, wenn der Markt sich nicht so entwickelt wie erhofft.

Es handelt sich bei einem Stopp-Loss-Limit somit um ein Instrument zur Verlustbegrenzung. Aufgrund des großen Finanzhebels, der im Forex Trading zur Anwendung kommt, ist es grob fahrlässig, auch nur eine einzige Position ohne Stopp-Loss zu eröffnen. Wer mit dem 100fachen seines Eigenkapitals im Markt agiert, kann sich keine großen Marktbewegungen in die „falsche“ Richtung leisten und verliert im schlimmsten Fall binnen weniger Stunden sein gesamtes Kontoguthaben. Wie weit ein Stopp-Loss-Limit vom Einstiegskurs entfernt sein sollte, ist abhängig von der verwendeten Strategie, von der Positionsgröße in Relation zum Kontoguthaben und von der individuellen Risikotoleranz des Anlegers. Gemeinhin gilt, dass mit einem einzigen Trade nicht mehr als ein Prozent des insgesamt zur Verfügung stehenden Kapitals verloren werden sollte.
Viele Anleger, die mit dem aktiven Trading im Forex Markt noch wenige Erfahrungen haben, halten eine solche Verlustbegrenzung für übertrieben – die Erfahrung zeigt aber, dass ein größerer Spielraum auf Dauer zu Verlusten führt.

Ein sehr praktisches Instrument für jeden Trader sind so genannte Trailing-Stopps. Es handelt sich dabei um eine dynamische Verlustbegrenzung. Bei der Eröffnung eines Trades besteht kein Unterschied zu einem normalen Stopp-Loss: Es wird ein Kursniveau unterhalb des Einstiegskurses (bzw. darüber bei Shortpositionen) definiert, bei dem die Position automatisch von der Software glattgestellt wird.
Steigt der Kurs dann an, greift der folgende Mechanismus: Das Stopp-Loss-Level wird automatisch proportional zum Kursanstieg nachgezogen. Steigt der Kurs also um ein Prozent, gilt dies auch für das Stopp-Loss-Level. Bei fallenden Kursen wird das Ausstiegsniveau jedoch nicht wieder verändert – die Anpassung gilt nur für steigende Notierungen. Das Prinzip führt dazu, dass Gewinne im Markt gesichert werden, ohne dass dafür zusätzliche Verluste in Kauf genommen werden müssen. Besonders in intakten Aufwärtstrends erweist sich der Trailing-Stopp-Mechanismus immer wieder als sehr hilfreich.

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