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Die Kosten beim Forex-Trading

Die Kostenstruktur im Forex Handel unterscheidet sich bei den meisten Brokern grundlegend von der im Handel mit Aktien oder Derivaten. Gebühren oder Kommissionen werden bei der Mehrzahl der Handelsplattformen nicht erhoben. Auch das Erteilen von Limits oder anderen Orderzusätzen ist gebührenfrei und eine Grundgebühr für die Kontoführung wird ebenfalls nicht erhoben.

Kosten entstehen bei vielen Anbietern allerding bei der Einzahlung von Guthaben auf den Trading Account. Je nach gewählter Zahlungsart und dem eingezahlten Betrag werden dabei ein bis zwei Prozent der Summe fällig. Die erste Einzahlung und Einzahlung per Banküberweisung sind jedoch in der Regel kostenfrei.

Der Market Maker im Forex Trading lebt vollständig von der Geld-Brief-Spanne, die zwischen An- und Verkaufskus auf der Plattform liegt. Diese im Forex Jargon auch als Spread bezeichnete Differenz wird in Pips gemessen und fällt je nach Forex Broker und Währungspaar unterschiedlich groß aus. In den Hauptwährungspaaren werden meist zwei Pips Spread erhoben, in exotischen Märkten können es auch durchaus fünf Pips sein.

Nicht bei allen Brokern sind die Spreads immer konstant. Viele variieren die Geld-Brief-Spanne auch abhängig von der Marktvolatilität und der Tageszeit. In unruhigen Marktphasen sind die Spreads dabei etwas höher. Auch fallen sie größer aus, wenn in der Zeitzone einer bestimmten Währung gerade Nacht ist. Trader sollten sich über die Modalitäten ihres Brokers informieren und die Umstände bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.

Die lineare Kostenstruktur im Forex Trading ist einer der Gründe dafür, dass der Handel auch mit kleinen Summen interessant ist. Auf den Handelsplattformen werden gerade von Anfängern in einer Position lediglich fünf oder zehn Euro Eigenkapital eingesetzt. Eine Grundgebühr zwischen vier und zehn Euro, wie sie im Aktienhandel auch bei günstigen Direktbanken üblich ist, würde hier ein Ausschlusskriterium darstellen.

Die Spread-Kosten der einzelnen Broker lassen sich über das Internet sehr einfach vergleichen. Am stärksten bei der Beurteilung sollten dabei die Kosten in den wichtigsten Währungspaaren gewichtet werden, da hier unabhängig von der jeweils verfolgten Strategie der Löwenanteil aller Transaktionen zu vermuten ist.

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