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Forex Wissen: Mengen- und Preisnotierung

30 Juni 2009 0 Kommentare

Wer regelmäßig im Forex Markt aktiv ist und neben den Kursen, die der Forex Broker zur Verfügung stellt, die Entwicklung am Devisenmarkt auch in der Tagespresse verfolgt, ist leicht verwirrt: Der Kurs in einigen großen Tageszeitungen scheint auf den ersten Blick ein ganz anderer zu sein als der, den der Forex Broker nennt. Erst recht verwirrend sind die oft in den Printmedien genutzten graphischen Darstellungen der Wechselkurs am Forex Markt: Da wird in einem Artikel von einem „Höhenflug“ des Euros gesprochen und in der nebenstehenden Graphik ist ein nach unten gerichtetes Chart-Bild zu sehen.
Die Erklärung dieses Missverständnisses ist einfach: es gibt zwei unterschiedliche Arten, einen Wechselkurs zu definieren. Die Methode, die die meisten Forex Broker nutzen, ist die so genannte Mengennotierung. Diese sieht am heutigen Tage für das EUR/USD-Währungspaar in etwa so aus: EUR/USD 1,4035. Dieser Kurs sagt aus, dass für einen Euro 1,4035 Dollar zu zahlen sind. Eine andere mögliche Darstellungsform ist die Preisnotierung. Diese sagt aus, wie viele Euro für einen Dollar zu zahlen sind. Am heutigen Tage sind dies 0,7125 Euro je Greenback. Der Zusammenhang zwischen Mengen- und Preisnotierung ist einfach: Um von der einen auf die andere Darstellung zu kommen, muss lediglich die Reziprok-Taste des Taschenrechners bemüht werden.
In der graphischen Darstellung verhält es sich ähnlich. Steigt der Wert des Euros gegenüber dem US-Dollar an, führt dies bei Charts in Mengennotierung zu einem steigenden Graphen, weil ein bullisher Euro dazu führt, dass zunehmend mehr Dollar für einen Euro gezahlt werden müssen. In der Preisnotierung hingegen indiziert ein sinkender Chart einen steigenden Euro: Es müssen bei einer Stärke der Gemeinschaftswährung immer weniger Einheiten von dieser gegen einen Dollar getauscht werden.

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