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Der Chart – Werkzeug des Forex-Traders

Trading ohne Charting – das ist unvorstellbar. Wer aktiv am Forex Markt handeln will, muss seine Entscheidungen zumindest teilweise auf charttechnische Begebenheiten stützen. Wie im einleitenden Teil bereits angedeutet, ist beim Forex Trading aufgrund des hohen Fremdkapitalanteils das „Feintuning“ also das präzise Finden von Ein- und Ausstiegslevels mit signifikant höherer Trefferwahrscheinlichkeit für den Erfolg entscheidend.

Was sagt ein Chart eigentlich aus? Der Chart stellt die Entwicklung des Wechselkurses über einen bestimmten Zeitraum der Vergangenheit dar. Wie lange dieser Zeitraum ist, kann vom Trader grundsätzlich frei bestimmt werden, sofern das Datenmaterial dazu vorhanden ist. Die meisten Forex Broker stellen Kurse der letzten zwei bis drei Jahren zur Verfügung. In der Regel ist dies für das schnelllebige Forex Trading ausreichend.

Ein Chart besteht aus einer Vielzahl von Punkten. Jedem dieser Punkte ist ein bestimmter Kurswert zuzuordnen. Der am häufigsten gebrauchte Chart – der Kerzenchart – setzt sich aus vier Elementen zusammen: Dem Höchstkurs eines Zeitintervalls, dem Tiefstkurs, dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs.
Was ist eigentlich ein Zeitintervall? Das Zeitintervall gibt an, auf welche Zeitspanne in der Vergangenheit sich der Chart bezieht. Ein Tageschart beispielsweise gibt Höchst, Tiefst, Eröffnungs- und Schlusskurs eines einzelnen Handelstages an. Ein Wochenchart bezieht sich auf die jeweiligen Kursstände innerhalb einer Kalenderwoche. Ein Stundenchart auf die genannten Ausprägungen einer Handelsstunde etc.
Forex Broker stellen alle zur Chartanalyse erforderlichen Werkzeuge zur Verfügung. Echtzeit-Charts sind über die Handelsplattformen kostenlos abrufbar und das integrierte Charting-Tool den meisten Plattformen bietet wichtige Hilfsmittel, die zur Chartanalyse notwendig sind.

Wer sich mit der Technischen Analyse bislang nur wenig oder gar nicht beschäftig hat, mag angesichts der vielen Möglichkeiten in diesem Bereich zunächst verwirrt sein. Mit ein wenig Übung sind die Grundlagen des Chartings jedoch schnell erlernt und erste eigene Analysen können durchgeführt werden.
In den folgenden Menüpunkten werden die wichtigsten Chart-Darstellungsarten vorgestellt und es wird aufgezeigt, welche Stärken und Schwächen sie haben.

Lesen Sie weiter:
Liniencharts | Balkencharts | Candlestick-Charts | Logarithmische und lineare Charts

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