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Forex Tools

Der Währungshandel bietet Anlegern immense Gewinnchancen. Um aber in der Vielzahl der handelbaren Währungspaare diejenigen mit den besten Gewinnchancen zu finden und dabei nur wenig Zeit aufzuwenden, bedarf es professioneller Forex Tools.

Diese werden in der Regel von dem Forex Broker, bei dem ein Konto unterhalten wird, kostenlos bereitgestellt. Insbesondere die laufende Bereitstellung von Echtzeit-Kursen und die Möglichkeit, diese in unterschiedlichen Varianten graphisch darzustellen, gehört zu den Aufgaben der Market Maker.

Realtime-Kurse

Am Forex Markt wird an fünf (eigentlich sechs) Tagen in der Woche gehandelt. Anders als im Aktienhandel können Anleger stets Realtime-Kurse nutzen, da es kein Verbot von deren Bereitstellung gibt, wie es bei Kursen beispielsweise der Frankfurter Börse der Fall ist.

Während diese immer mit einer Zeitverzögerung von 15 Minuten ersichtlich sind und Echtzeitkurse nur gegen eine mitunter sehr hohe monatliche Gebühr abgerufen werden können, stehen im Forex Trading die Kurse aller auf einer Plattform handelbaren Währungspaare ohne Unterbrechung und ohne Zeitverlust zur Verfügung. ES handelt sich bei den Kursen, die der Forex Broker bereitstellt, nicht um die Referenzkurse der Zentralbank, sondern um An- und Verkaufskurse des Market Makers selbst, zu denen Devisen gehandelt werden können.

Geld- und Briefkurse im Forex-Trading

Forex Broker stellen immer zwei Kurse zu jedem Währungspaar bereit. Der höhere Kurs wird Briefkurs und der niedrigere Kurs wird Geldkurs genannt. Wird eine Long-Position in einer Währung eröffnet, erfolgt dies zum höheren Kurs. Wird die Longposition wieder geschlossen, geschieht dies zum niedrigeren Kurs. Umgekehrt werden Shortpositionen zum niedrigeren Kurs eröffnet und zum höheren wieder geschlossen. Die Spanne, die zwischen den Geld- und den Briefkursen liegt, wird im Forex Trading wie auch in anderen Märkten als „Spread“ bezeichnet. Wie hoch dieser Spread ausfällt, hängt vom Forex Broker, dem jeweils zugrundeliegenden Währungspaar und der Tageszeit, zu der es gehandelt wird, ab. Der Spread ist die einzige Einnahmequelle des Market Makers, da im Forex Markt keine Gebühren oder Kommissionen üblich sind.

Anleger sollten den Spread bei ihren Handelsentscheidungen berücksichtigen. Von Bedeutung ist die Geld-Brief-Spanne insbesondere bei der Bemessung des Abstandes vom Einstiegskurs zum Stopp-Loss-Level. Wer eine Longposition eröffnet, sieht unmittelbar im Anschluss an die Buchung der Order die Position geringfügig im Minus – weil das Konto den Rückkaufswert anzeigt, der zum Geldkurs realisiert werden kann. Bei der Verlustbegrenzung sollte der Spread berücksichtigt werden, damit die Position nicht mit einem zu geringen Spielraum eingegangen wird. Insbesondere in exotischen Währungspaaren, in denen der Spread meist höher ausfällt, sollte er auch berücksichtigt werden.

Mengen- und Preisnotierung

Wer sich mit dem Forex Markt und dem Handel von Währungen beschäftigt, fühlt sich mitunter verwirrt, wenn ein Blick in die einschlägige Wirtschaftspresse geworfen wird. Obwohl dort von einem steigenden Euro berichtet wird, ist ein Bild mit einem fallenden Chart abgebildet. Die Kurse in der Tageszeitung scheinen darüber hinaus nicht die zu sein, die im Forex Trading zustande kommen. Der Grund für viele Missverständnisse im Forex Handel ist, dass es zwei Möglichkeiten gibt, ein Wechselkursverhältnis zahlenmäßig auszudrücken und es graphisch darzustellen: Die Mengen- sowie die Preisnotierung.

Die Preisnotierung im EUR/USD-Währungspaar gibt an, wie viele Einheiten Euro für einen Dollar am Forex Markt zu einem bestimmten Zeitpunkt getauscht werden. Im April 2009 mussten für einen US-Dollar rund 0,77 Euro gezahlt werden. Mit anderen Worten gibt die Preisnotierung an, wie viel eine Einheit einer Währung in Einheiten einer anderen Währung ausgedrückt kostet. Ein fallender Chart beim EUR/USD zeigt damit eine Aufwertung des Euros gegenüber dem Greenback an: Es müssen weniger Euro für einen Dollar gezahlt werden, weil sich das Austauschverhältnis im Forex Handel zugunsten des Euros verändert hat.

Die Mengennotierung im EUR/USD-Währungspaar gibt an, wie viele US-Dollar für einen Euro gezahlt werden müssen. Im April 2009 wurden am Forex Markt 1,30 Dollar für einen Euro gezahlt. Mit anderen Worten gibt die Mengennotierung also Aufschluss darüber, welche Menge Dollar für einen Euro getauscht wird. Ein fallender Chart würde in diesem Fall eine Abwertung des Euros anzeigen. Die Mengennotierung wird im Forex Handel bezogen auf das Währungspaar EUR/USD von fast allen Forex Brokern verwendet.

Mengen- und Preisnotierung sind selbstredend untrennbar miteinander verbunden, da sie letztlich ein und denselben Sachverhalt darstellen. Der Reziprok (Kehrwert) der Mengennotierung ist gleichbedeutend mit der Preisnotierung et vice versa.

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