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Das Gold gibt wieder nach

30 Januar 2009 0 Kommentare

Das Gold, das in den letzten Wochen schon fast sensationelle Preisentwicklungen erlebte und auf das große Hoffnungen als Alternativanlage gesetzt wurden – eben dieses Edelmetall gibt nun beim Preis wieder nach. Und worin liegt der Hintergrund?

Der Ölpreis hat sich wieder stabilisiert und zur Mitte der Woche wurden Nachrichten übermittelt, dass der Ölpreis auf seinem absoluten Tief herausgefunden hat. Bedingt dadurch hat das Gold wieder im Preis nachgeben müssen. Für die Ölpreisentwicklung sind übrigens offenbar die Lagerbestände zuständig, die in den USA im Moment höher sind, woraus eine schwache Nachfrage resümiert werden kann.

Das Öl aus den USA hat also seit Mitte der Woche seinen Preissturz beenden können. Am Abend des Mittwoche kostete das Fass Öl, das insgesamt 159 Liter fasst, wieder 41,60 Dollar und damit schon etwa 0,1 Prozent mehr als am Abend zuvor. Brent erlebte sogar eine Verteuerung um 0,9 Prozent auf nunmehr 44,13 Dollar.

Erst am Dienstag erlebte das Öl noch einen rasanten Preissturz, der sich bei neun Prozent einpendelte. Die Konjunkturdaten aus den USA, die schwach waren, brachten es mit sich, dass die Angst vor sinkender Nachfrage umging. Und diese Angst hielt an, denn die Opec-Kürzungen brachten noch keine deutliche Wende beim Aufbau der Öllager – so die Meinung der Analysten. Die Rohöllagerbestände konnten somit um ca. 800.000 Barrel ansteigen. Jetzt sind es die Daten des US-Energieministerium, die Analysten wirklich interessieren.

Die Investoren am Goldmarkt konnten jedenfalls erst einmal richtig abkassieren, weil die Feinunze Gold auf ein absolutes Hoch von 915 Dollar anstieg. Am Mittwoch konnte das Gold, das überwiegend aus der Schmuckindustrie nachgefragt wurde, dann schon für 886 US-Dollar je Unze den Besitzer wechseln und erlebte damit schon am Mittwoch einen Preisrückgang um rund 1,3 Prozent.

Durch die Konjunkturflaute und aufgrund des Preisanstiegs am Wochenanfang blieb die Schmucknachfrage in der Woche aber eher schwach. Selbst Indien als weltweit größter Nachfrager nach Gold, hatte einen Einbruch beim Goldimport verzeichnen lassen.

Das Industriemetall Kupfer erholte sich und stieg preislich um 1,2 Prozent zur Wochenmitte an. Damit kostete die Tonne Kupfer 3.350 US-Dollar und begründet wurde diese Preisentwicklung von den Händlern mit einem etwas schwächeren US-Dollar.

Kupfer, das überwiegend am Bau als Industriemetall eingesetzt wird, erlebte aber auch einen Preis am Anfang der Woche. Konjunktursorgen auch im Baubereich waren die Hintergründe. Und auch die Anstieg der Lagerbestände, der sich recht kräftig darstellte, brachte ein Überangebot des Kupfers mit sich und damit einen Preisabfall, der sich in der Wochenmitte eben leicht relativierte.

 

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