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Bekommen die europäischen Währungen etwas Wind in die Segel?

28 Januar 2009 0 Kommentare

Ein echtes Highlight in den Nachrichten aus der Wirtschaft war wohl gestern die Nachricht, dass die britische Bank Barclays keine weiteren Geldmittel von der Bank of England braucht, um sich am Finanzmarkt halten zu können. Für die viertgrößte Bank Englands und auch für die gesamte Finanzwelt ist das natürlich einmal eine sehr positive Nachricht im ansonsten relativen grauen Alltag, der aktuell am Finanzmarkt herrscht.

Daraus resultiert nach Ansicht der Investoren eine gewisse Stabilität und die wird dann von selbigen eben dazu genutzt, die Anlagen aus den Währungen abzuziehen und das Hauptaugenmerk nun auf die Aktien zu legen. Das führt zu einer Erholung der Aktienmärkte, was diese wohl auch dringend nötig haben. Durch diese Entwicklungen hat sich eine Verschiebung der Währungen ergeben bzw. der Werte dieser, die sich in realistische Bereiche entwickelt haben. Der US-Dollar hat die Kursverschiebungen, die aus diesen Entwicklungen resultieren, schon direkt zu spüren bekommen, denn der rutsche gegenüber dem Euro und auch dem Britischen Pfund schon deutlich ab.

Ein Abrutschen um rund 250 Pips musste der Dollar gestern verkraften und er erreichte damit einen Kurs von aktuell 1,4044 zum Britischen Pfund und 1,3211 zu Euro. Bedingt durch die gute Nachricht aus der britischen Bankenbranche wurden diese Entwicklungen erreicht, denn die Barclays Bank braucht nun doch nicht mehr die rund vier Milliarden Pfund Sterling, die ihr von der Regierung schon zur Verfügung gestellt werden sollte zur Unterstützung. Einen Hintergrund für den Abschwung, den der US-Dollar nun zu den Hauptwährungen des Forex erlebte, wird von Experten darin gesehen, dass Investoren auf riskantere Anlagegüter setzen, wenn auf den Märkten – als dem Devisenmarkt – eher weniger Risiken erwartet werden. Forex Strategien eben, die sich sehr individuell und doch in ihrer Tendenz ähnlich erweisen.

So steigen die Investoren eben aufgrund der positiven Nachrichten aus Großbritannien nun bei den wenig riskanten Währungen, zum Beispiel dem US-Dollar, aus und investieren in riskante Anlagegüter, wie es die Aktien derzeit sind. Und dieses Verhalten soll nach Expertenmeinung in der näheren Zukunft noch häufiger zu beobachten sein. So können sich dann Entwicklungen ergeben, die zum Beispiel bei einer Erholung der Weltwirtschaft und einem frühen Ende der Rezession dann eine Wahrscheinlichkeit ergeben, dass der US-Dollar als sicherer Hafen in seinem Kurs sinkt. Damit ergibt sich eine völlig konträre Entwicklung zur vergangenen Woche, als nämlich der US-Dollar zur Britischen Pfund und auch dem Euro richtig heftig zulegen konnte.

Insgesamt kann somit wohl resümiert werden, dann der Rückgang des US-Dollar hinsichtlich der globalen Wirtschaft als durchaus positives Zeichen bewertet werden kann?

Und auch die Eigenheimverkäufe in den USA haben sich positiver entwickelt, als es die Prognosen zunächst angaben. Verkäufe im Bereich von 4,74 Millionen US-Dollar sind Realität, während die Prognosen sich auf  4,40 Millionen US-Dollar eingependelt hatten.

Der britische und auch der europäischen Aktienmarkt erlebten damit bedingt durch die durchaus positiven Nachrichte, die sich von beiden Seiten des Atlantik ergaben, gestern richtige Erholungsphasen. Und sogar auf dem amerikanischen Aktienmarkt waren Gewinne gestern Realität, wenn auch bescheidener ausfallend als in Europa und Großbritannien.

Die Entwicklungen des US-Dollar werden für die nahe Zukunft ähnlich dem gestrigen Einstand erwartet, denn Händler bewerten nun ihr Portfolio komplett neu aufgrund der positiven Nachrichten aus Großbritannien und den USA. 

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