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Forex- US-Dollar und Schweizer Franken

1 Januar 2009 0 Kommentare

Im fernöstlichen Devisenhandel kommt der US-Dollar auch nicht umhin, viel an Wert zu verlieren. Hingegen konnte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um einiges verteuern, eine Zunahme um ganze 0,6 Prozent. So kostet der Euro derzeit 1,4140 US-Dollar. So werden wohl viele Anleger zum Jahresende den US-Dollar nicht mehr so stark bevorzugen, höchstwahrscheinlich werden nun viele in den Euro investieren wollen, was derzeit bereits ansatzhaft der Fall ist. Auch sollen große Investoren aus Nahost bereits angekündigt haben, sich mit der Gemeinschaftswährung Euro zur Genüge absichern zu wollen, als Save Haven kann zur Zeit eindeutig der Euro bezeichnet werden. Die starke Tendenz des Euro wurde bereits letzte Woche in der Zunahme sehr deutlich erkennbar. Gegenüber dem Japanischen Yen kann sich der US-Dollar momentan auch nicht mehr deutlich durchsetzen. Die US-Währung notiert um 0,1 Prozent schwächer und steht bei 90,56 Yen. Selbst gegen den stark angeschlagenen Pfund Sterling kann sich der US-Dollar kaum noch bewähren. Zwar steht die britische Währung unter großen Druck, eine Rezession sei auch hier nicht mehr gänzlich auszuschließen, aber dennoch behauptet sich der Pfund Sterling gegen den US-Dollar in diesen wechselhaften Tagen und geht als Sieger hervor. Im Verhältnis zum Pfund Sterling verlor der US-Dollar ganze 0,3 Prozent. Gleichzeitig steht das Pfund Sterling jedoch im Gegensatz zum Euro wieder auf einem Rekordtief von 96, 315 Pence(EUR/GBP). Der Schweizer Franken wird ebenso zunehmend als sicherer Hafen in Anspruch genommen. Viel trägt die derzeitige Nahost-Krise dazu bei, die einige Anleger aus dem nahen Osten vertreibt und sichere Zonen drängt, der Schweizer Franken kann seiner Rolle zumindest jetzt noch gerecht werden. Das ist aber eine, historisch betrachtet, sehr normale Tendenz. Denn stets in geopolitischen Krisen, wenn viele Währung ihrer Stabilität nicht mehr zur Genüge gerecht werden können, wird nach sicheren Alternativen gesucht. Viele Anleger flüchten sich aus diesem Grund schon immer zum Beispiel in den Euro und auch zunehmend in den Schweizer Franken, der seit jeher bereits als sichere Anlagequelle in Krisenzeiten gilt. Aus diesem Grund steigt das Handelsvolumen in diesen Tagen besonders beim Euro und beim Schweizer Franken, was Investitionen in diesen Bereich als profitabel werden lässt. Es bleiben die Konjunkturpakete der amerikanischen Regierung abzuwarten, die im Januar veröffentlicht werden sollen. Erst ab diesem kritischen Punkt werden sich die Verhältnisse so weit klären, dass wieder eindeutige Signale für den Devisenhandel festgestellt werden können. Die Europäische Union zumindest wartet gespannt auf den Januar und die Rettungsaktionen der amerikanische Regierung, nach denen sich wahrscheinlich anschließend viele Nationen richten werden. Der US-Dollar wird wieder stark, es kann jedoch noch etwas andauern bis der Save Haven wieder mit seiner einstigen Zuverlässigkeit und Stabilität auf dem Devisenmarkt steht. Bis dahin bleiben Euro und Schweizer Franken als eine gute Option übrig.

 

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