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Forex als CFD: Der technische Ablauf eines Trades

15 Mai 2013 0 Kommentare

Viele Broker bieten ihren Kunden anstelle eines Zugangs zum Forex Spot Markt FX-CFDs an. Der Unterschied ist auf den ersten Blick kaum erkennbar und beruht auf einigen technischen und rechtlichen Details. Die Kurse eines Forex CFDs müssen keinesfalls schlechter sein als die eines ECN – mitunter sind es dieselben.

Am Spot Markt handeln Trader Währungen direkt. Theoretisch besteht ein Auslieferungsanspruch gegenüber dem Broker. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob eine Transaktion bei einem STP/ECN Broker oder einem Market Maker abgeschlossen wird. Maßgeblich ist, dass der Broker die Order im Namen des Kunden platziert und ausführt.

Forex CFD: Barausgleich

Nutzt ein FX Broker den Mantel eines Differenzkontraktes für die Abwicklung von FX-Positionen, platziert er die Order in seinem eigenen Namen selbst und erstellt im selben Moment einen CFD zwischen sich und dem Kunden. Kunden steht dann kein Anspruch auf die Auslieferung der gehandelten Währung zu. Der CFD begrenzt die Rechte und Pflichten aus dem Geschäft auf einen Barausgleich.

Für die Qualität der Preise spielt es keine Rolle, ob eine Order im Namen des Kunden direkt am Markt platziert wird oder ob der Broker sie auf eigene Rechnung ausführt und dann einen CFD erstellt. Maßgeblich ist, in welchem Markt die Order platziert wird. Da anders als bei Aktien- oder Index-CFDs im Forex Handel keine Referenzbörse zur Verfügung steht, werden Orders über künstliche Marktplätze abgewickelt. Handelt es sich bei diesen um einen starken Liquiditätspool (STP), der ggf. auch private Trader als Market Maker zulässt (ECN), können Anleger auf faire Kurse hoffen. Der Handel über Market Makern ist dagegen sehr oft durch Interessenskonflikte belastet – ganz egal ob Spot Handel oder CFD.

DMA-Broker im CFD-Trading

Im Handel mit CFDs auf Aktien, Indizes und Rohstoffe existiert ein Pendant zu ECN-Marktmodellen im Forex Handel: DMA-Broker ermöglichen ihren Kunden das Platzieren von Orders direkt im Orderbuch der Referenzbörse (die an die Stelle des künstlichen Marktplatzes im Forex Handel tritt). Dennoch wird der Handel im Mantel eines CFDs abgewickelt.

DMA-Broker spiegeln das Orderbuch der Referenzbörse auf ihren eigenen Handelsplattformen und nehmen über diese Kopie Orders ihrer Kunden entgegen. Diese werden durch den Broker in dessen Namen am Markt ausgeführt und umgehend in einen CFD mit beiderseitigem Anspruch auf Barausgleich transformiert.

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