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Staatsbankrott oder Enteignung: Was Kunden von Forex Brokern in Zypern drohen kann

23 März 2013 0 Kommentare

Zypern ist ein beliebtes Sitzland für Forex- und CFD-Broker mit Schwerpunkt auf dem Privatkundengeschäft. Die Krise des Landes droht nun zu eskalieren. Kunden der Zypern-Broker droht bei einem ungeordneten Staatsbankrott ein Totalverlust. Wahrscheinlicher ist aber eine Enteignung, die vor allem größere Konten betrifft.

Wie genau sich die Lage in Zypern letztlich entwickeln wird, ist noch unklar. Stand Freitagabend spricht vieles dafür, dass es nicht zu einem ungeordneten Staatsbankrott kommen und die zypriotische Regierung die durch die EU-Finanzminister beschlossenen Maßnahmen umsetzen wird. Dann muss Zypern knapp 6,00 Mrd. Euro Cash aufbringen. Diese Eigenleistung darf nicht mit Rückzahlungsverpflichtungen verbunden sein, weil dies – so die Begründung aus Brüssel – die Schuldentragfähigkeit des Landes schwächen würde. Nur wenn 6 Mrd. Euro auf diesem Wege aufgebracht werden, fließen weitere 10,00 Mrd. Euro als Kredit.

Nicht jeder Forex Broker auf Zypern legt auch dort Kundengelder an

Freitagabend zeichnete sich ab, dass wohl auch die Sparer des Landes zur Kasse gebeten werden sollen – wahrscheinlich mit einem Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro. Wie hoch größere Konten belastet werden, ist völlig unklar und unter anderem davon abhängig, wie viel Geld Zypern auf anderem Wege auftreiben kann. Im Raum stehen Übertragungen der Kirche des Landes sowie eine Verpfändung der Goldreserven.

Sollte es zu einer solchen Konfiszierung von Einlagen kommen, wären davon auch Kunden zyprischer Forex Broker betroffen – allerdings nicht notwendigerweise alle Kunden. Denn viele Broker halten Kundengelder nicht bei Banken in Zypern, sondern solchen in der EU vor. Diese Konten wären von einer Konfiszierung schon allein deshalb nicht betroffen, weil sie sich dem Zugriff der zyprischen Notenbank entziehen.

Was passiert mit Forex Brokern bei einem Staatsbankrott?

Im Fall eines ungeordneten Staatsbankrotts wären Kundengelder außerhalb des Inselstaates ebenfalls sicher: Insbesondere, wenn sie strikt vom Betriebsvermögen getrennt sind. Die auf Zypern angelegten Einlagen wären hingegen wahrscheinlich größtenteils verloren. Das gilt wahrscheinlich auch für Forderungen aus offenen Geschäften.

Die Entwicklung auf Zypern zeigt einmal mehr, dass Trader bei der Suche nach einem Forex Broker auch das regulatorische Umfeld nicht außer Acht lassen sollten. Broker in Deutschland, den Niederlanden oder UK bieten sehr viel mehr Sicherheit und ersparen schlaflose Nächte!

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