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Forex: EUR/USD scheitert an 1,34

16 Januar 2013 0 Kommentare

Der Euro hat im Forex Handel nach einem Test der am Markt aufmerksam beobachteten Marke von 1,34 US-Dollar am Dienstag deutlich nachgegeben. Am späten Dienstagabend notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3309 US-Dollar. Der Handel verlief ausgesprochen volatil.

Nach der starken letzten Handelswoche hatte der Euro gegenüber dem Greenback zum Wochenauftakt abermals deutlich zugelegt. Ursächlich waren nach Auffassung der meisten Forex Analysten Informationen aus dem Umfeld der EZB und der Federal Reserve Bank. Die EZB hatte in der vergangenen Woche auf eine Zinssenkung verzichtet, obwohl die Konjunktur in der Eurozone weiterhin stark unter Druck steht. Am Wochenende kündigte die Federal Reserve Bank durch den Vorsitzenden des Distrikts Chicago an, die US-Wirtschaft so lange mit billigem Geld unterstützen zu wollen, bis diese wieder auf eigenen Beinen stehen könne. Analysten interpretierten das als Versuch, Sorgen in der Wirtschaft vor einer Straffung der Geldpolitik für die nächsten Jahre zu entkräften.

Forex Analysten sehen weiteren Anlauf auf 1,35

Im Bereich von 1,35 findet sich ein charttechnischer Widerstand. Der Euro ist etwas unterhalb dieser Marke zunächst daran gescheitert. Dass Dynamik im Markt ist, war am Dienstag am Handelsverlauf sichtbar. Der Höchstkurs des Tages lag bei 1,3396, der tiefste Kurse bei 1,3264 – die Handelsspanne überschritt damit deutlich 100 Pips.

Forex Analysten stufen die Abwärtsbewegung als Korrektur ein und rechnen mit einem weiteren Anlauf auf die Marke von 1,35 in dieser oder der nächsten Woche. Rückenwind für den Euro könnte auch aus Japan kommen. Die neue Regierung macht keinen Hehl daraus, dass sie trotz der im internationalen Vergleich fast beispiellosen Schuldenlast (Japan ist mit rund 200 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung überwiegend im Inland verschuldet) fiskalpolitische Stimuli setzen wird. Diese dürften letztlich über die Notenpresse finanziert werden.

Japan: Konjunkturprogramm über 173 Mrd. Euro

Die neue Regierung der Partei LDP hat ein Konjunkturprogramm im Volumen von umgerechnet 173 Mrd. Euro aufgelegt und will die seit Jahren unter Stagnation und Deflation leidende Wirtschaft Japans damit wieder auf Kurs bringen. Die Regierung erhofft sich eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um zwei Prozentpunkte und 600.000 neue Arbeitsplätze. Am Forex Markt hat die nun unausweichlich erscheinende Inflationierung des Yen bereits zu einer Abwertung der japanischen Währung geführt – was der exportlastigen japanischen Wirtschaft zusätzlichen Schwung verleihen sollte.

Die japanische Regierung will im Rahmen des Konjunkturprogramms in die Infrastruktur des Landes investieren, aber auch Strukturreformen angehen. Das Programm findet Fürsprecher und Gegner – die japanischen Aktienmärkte haben die Ankündigung mit Aufschlägen honoriert.

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