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Forex: Griechenland zieht EUR/USD nach unten

16 Mai 2012 0 Kommentare

Der Euro steht am Forex Markt unter Druck. Die Gemeinschaftswährung gab nach schwachem Wochenstart am Dienstag abermals nach und notierte am späten Dienstagabend bei 1,2737 EUR/USD. Die abermalige Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise gewinnt an Fahrt: Die Regierungsbildung in Griechenland ist endgültig gescheitert und mehr als zwei Dutzend italienische Banken wurden herabgestuft.

Alle Versuche zur Regierungsbildung in Athen sind gescheitert – auch eine zwischenzeitlich diskutierte „Experten-Regierung“ wird es nicht geben. Neuwahlen sind unausweichlich und werden voraussichtlich für den 17. Juni angesetzt. Bis dahin rechnen Forex Analysten mit erhöhter Nervosität am Devisenmarkt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Griechen im Juni eine Regierung wählen, die die Zusagen in Wirtschafts- und Fiskalpolitik für ungültig erklärt.

Forex Analysten rechnen mit erhöhter Volatilität

Der Austritt Griechenlands aus der Eurozone käme zwar nicht vollkommen überraschend und hätte zunächst überschaubare Konsequenzen. Der Bundesverband deutscher Banken hält die Gefahren eines solchen Szenarios für beherrschbar, nicht zuletzt weil ein Großteil der Forderungen gegen Griechenland längst abgeschrieben sind. Die Sorgen im Finanzsektor betreffen vor allem Ansteckungseffekte.

Bei einem Austritt der Griechen inklusive vollständigem Staatsbankrott wäre ein Übergreifen auf Spanien, Portugal und vielleicht sogar Italien nicht ausgeschlossen. Daran wird deutlich, dass sich an der grundlegenden Problemstellung der Krise nichts geändert hat. Im Gegenteil: Die Gesamtverschuldung gemessen am BIP liegt in vielen finanziell angeschlagenen Staaten heute höher als noch 2010. Und auch der Rückbau der Defizite geht schleppend voran, weil die Rezession die Haushalte zusätzlich belastet.

Forex Analysten rechnen mit weiterhin starker deutscher Konjunktur

Überraschend positive Nachrichten gab es am Dienstag von der deutschen Konjunktur. Das deutsche BIP hat im ersten Quartal um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Viele Forex Analysten hatten mit einem abermaligen Rückgang gerechnet – dann wäre technisch betrachtet die Definition einer Rezession erfüllt gewesen. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg die Wirtschaftsleistung sogar um 1,7 Prozent und damit doppelt so stark wie erwartet. Die meisten Prognosen gehen bislang für das Gesamtjahr von einem Wachstum im Bereich von 0,50 bis 1,0 Prozent aus und sehen erst im nächsten Jahr wieder eine stärkere Konjunktur.

Das starke Wachstum war Volkswirten zufolge im Wesentlichen auf gestiegene Exporte in die Schwellenländer und eine Zunahme des privaten Konsums zurückzuführen. Die Nachfrage nach deutschen Produkten aus der Eurozone entwickelte sich hingegen erwartungsgemäß schwach.

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