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Forex: EUR/USD kratzt an 1,33

10 Februar 2012 0 Kommentare

Der Euro hat am Donnerstag die Marke von 1,33 $ überschritten. Am späten Abend studiert die Gemeinschaftswährung vorexerziert allerdings gleich wieder unter dieser Marke. Die Märkte hoffen nach Ansicht von Forex Analysten eine baldige richtungweisende Lösung in der Griechenland Krise. Die griechische Regierung hatte sich am Donnerstag nach langwierigen Verhandlungen von Sparpaket geeinigt. Der überschuldete Staat will eigenem Bekunden zufolge bis zum Jahr 2015 knapp 15 Milliarden € einsparen.
Forex Markt erwartet Lösung der Griechenland Krise
Dazu werden die Mindestlöhne um bis zu 32 % gesenkt. 15.000 Beamte des griechischen Staates sollen in Kürze entlassen werden. Das Arbeitslosengeld wird um 140 € reduziert. Brüssel reagiert mit Zurückhaltung auf die Beschlüsse. Am Abend wurde klargestellt, dass die bisherigen Ergebnisse nicht die Freigabe des von Griechenland dringend benötigten nächsten Hilfspaketes ermöglichen. Griechenland benötigt bis Ende März neue internationale Hilfen, um die formale Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.
Das neue Hilfspaket hat ein Gesamtvolumen von 130 Milliarden €. Damit es in Kraft treten kann, müssen nicht nur die internationalen Geldgeber zustimmen. Zunächst muss es auch zu einer endgültigen Lösung zwischen griechischen Staat und den privaten Gläubigern kommen. Auf dieser Ebene wird seit langem um einen Forderungsverzicht gerungen. Wichtige Details da immer noch nicht geklärt. Der Forderungsverzicht ist zwingende Voraussetzung für die Zustimmung aus Berlin und Brüssel.
Forex Analysten rechnen damit, dass der Euro von jeder Lösung profitieren kann, die keine drastische Zuspitzung der Euro Krise insgesamt nach sich zieht. Griechenlands Problematik dauert nur bereits mehrere Jahre an. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass Märkte auch dann erleichtert auf das Ende einer langfristigen Unsicherheit reagieren, wenn ich das bestmögliche Resultat erzielt wird. Auch ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone es weiterhin nicht vollkommen ausgeschlossen.
EZB dreht den Hahn weiter auf
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble jedenfalls deutete Donnerstagabend im Zusammenhang mit den griechischen Sparbemühungen an, dass er mit den bisherigen Zielen nicht zufrieden ist. Er forderte eine Lösung, die die griechische Staatsverschuldung im Jahr 2020 auf 120 % des Bruttoinlandsprodukts begrenzt. In den aktuellen Planungen sind es 160 %. Die Maastricht-Kriterien sehen eine Obergrenze für die Staatsverschuldungshöhe von 60 % der jährlichen Wirtschaftsleistung vor.
Die europäische Zentralbank (EZB) lieferte am Donnerstag keine Impulse für den Forex Handel. Die Zentralbanken ließ den Leitzins für die Eurozone wie von fast allen Forex Analyst erwartet bei 1,00 %. Noch im Februar steht eine weitere Auktion von Zentralbankkrediten mit dreijähriger Laufzeit an. Experten erwarten wie bei der ersten Aktion dieser Art im Dezember eine starke Nachfrage durch die Geschäftsbanken. Sie wird ein Volumen von 500 Milliarden € gerechnet, dass sich die Institute gegen Sicherheiten bei der Zentralbank leihen.
Diskussionsstoff lieferte auch das Vorhaben der Notenblätter um EZB Präsident Mario Draghi, die Regeln für die gegen Zentralbankkredite hinterlegen Sicherheiten weiter zu lockern. EZB will künftig auch Kleinkredite beleihen lassen. Bislang können Forderungen aus Kreditverträgen bei der EZB nur geliehen werden wenn sie auf einen Wert von mindestens 500.000 Euro lauten. Insbesondere den südeuropäischen Bank gehen nach und nach allerdings die werthaltigen Pfänder aus.

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