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Forex: Euro trotz ESM-Streit im Plus und über 1,30 USD

24 Januar 2012 0 Kommentare

Der Euro konnte zum Wochenbeginn trotz neu aufgeflammter Streitigkeiten über den Euro-Rettungsfonds ESM und die kurz bevorstehende Entscheidung im Ringen um die Gläubigerbeteiligung bei der Restrukturierung der griechischen Staatsschulden leicht zulegen. Für einen Euro wurden am Forex Markt 1,3021 USD bezahlt.

Zum Wochenauftakt bestärkten die EZB, der IWF und der italienische Ministerpräsident Mario Monti die Forderungen nach einer Aufstockung des ESM. Im Gespräch war ein Gesamtvolumen von bis zu einer Billion Euro. IWF-Chefin Lagarde warnte vor desaströsen Auswirkungen auf das Finanzsystem, sollten Italien oder Spanien in eine Zahlungskrise geraten.

Forex Analysten: Euro-Banken erhalten wieder leichter US-Dollar

Das Vertrauen in das europäische Finanzsystem scheint zumindest bei einigen US-Investoren zurückzukehren. Wie die Financial Times am Montag unter Berufung auf Forex Analysten berichtete, gaben US-Geldmarktfonds ihre restriktive Haltung gegenüber Anlagen in Europa offenbar auf. Die Investoren kauften dem Bericht zufolge vor allem Geldmarktpapiere französischer und spanischer Banken.

Für europäische Banken sind diese Geschäfte wichtig, weil sich die Institute darüber mit US-Dollar eindecken können. In den vergangenen Monaten gab es zum Teil massive Engpässe bei der USD-Versorgung, bis die wichtigsten Zentralbanken in einer konzertierten Aktion ein Maßnahmenpaket auf den Weg brachten. Mit diesem Paket wird u.a. der temporäre Rückgang des Goldpreises im vergangenen Jahr in Verbindung gebracht.

Von Mai bis November war das Kreditvolumen amerikanischer Geldmarktfonds an europäische Banken um 40 Prozent auf 500 Mrd. gesunken. Das Maßnahmenpaket der Zentralbanken wirkt bis ins Frühjahr hinein. Die Rückkehr der US-Geldmarktfonds, die mit einem verwalteten Vermögen von 2,7 Billionen USD wichtige Akteure am Forex Markt sind, hat den Zugang zu Dollar zusätzlich erleichtert.

Tiefe Rezession: IWF sorgt sich um Spanien

Die Kosten für die Dollar-Beschaffung sanken in der letzten Woche auf das niedrigste Niveau seit fünf Monaten. Die Kosten spiegeln sich in der Tauschrate von Geldmarkt-Krediten in USD gegen solche in Euro wider.

Der Fokus der Forex Märkte richtet sich in den ersten Wochen des Jahres zunehmend auf die Konjunktur in Italien und Spanien. Die Entwicklung in der dritt- und viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone gilt als wegweisend für die Zukunft der Währungsunion.

Für Spanien sieht der IWF einer aktuellen Prognose nach schwarz. Der Währungsfonds rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang des BIP um 1,70 Prozent und prognostiziert für 2013 einen weiteren Rückgang um 0,30 Prozent. Damit ist der Währungsfonds pessimistischer als die spanische Zentralbank, die für dieses Jahr einen Rückgang um 1,50 und für 2013 ein Wachstum um 0,20 Prozent vorhersagt. Das spanische Haushaltsdefizit hatte im vergangenen Jahr 8,00 Prozent betragen.

 

 

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