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Forex Trading: Handelsvolumen von Privatanlegern wächst um 50 Prozent

9 Januar 2012 1 Kommentar

Privatanleger erschließen den Devisenmarkt: Das Handelsvolumen nicht institutioneller Anleger hat im vergangenen Jahr um 50 Prozent zugelegt. Das jedenfalls schätzt Torsten Gellert, Deutschland-Chef des Forex Brokers FXCM. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, wird mit Gain Capital noch im Januar ein weiteres großes US-Brokerhaus auf den deutschen Markt treten.
Der Handel mit Währungen wird vor allen von spekulativ orientierten Privatanlegern genutzt. Forex Trading könnte in den kommenden Jahren ausgerechnet durch die umstrittene Finanztransaktionssteuer einen weiteren Wachstumsschub erfahren. Die Steuer bezieht sich in der gegenwärtigen Planung auf börsliche Geschäfte. Währungen werden außerbörslich gehandelt und wären schon allein deshalb nicht von der Steuer betroffen.
BIZ: Privatanleger handeln 150 Mrd. USD am Tag
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich schätzte in einer Studie aus dem Jahr 2010, dass der Handel von Privatanlegern etwa 8 bis 10 Prozent des gesamten Handelsvolumens am Forex Markt ausmacht. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen lag mit 4 Billionen USD rund 20 Prozent höher als bei der letzten Studie drei Jahre zuvor.
Die FAZ führt in ihrem Beitrag eine Analyse der Aite Group an, die davon ausgeht, dass sich die Zahl der Privatanleger am Devisenmarkt von 2005 bis 2010 auf 8,3 Millionen mehr als versechsfacht hat. Die globale Verteilung ist allerdings sehr unterschiedlich. Mehr als die Hälfte der Trader entfällt auf Asien. In den USA handeln lediglich 450.000 Trader mit Währungen. Experten führen dies unter anderem darauf zurück, dass US-Anlegern fremde Währungen unbekannt sind.
Trader profitieren von wachsendem Konkurrenzdruck
Tendenziell dürften Trader in den kommenden Jahren von einem sich verschärfenden Wettbewerb im Retail Forex Trading profitieren. Im bereits länger gesättigten Markt für Online-Brokerage ist dies bereits eingetreten: Broker und Wertpapierhandelshäuser wetteifern mit Sonderkonditionen um die Gunst der Kunden. Free-Trades, Transaktionsboni und andere Vergünstigungen sind an der Tagesordnung.
Bereits in den letzten Jahren sind die Konditionen bei vielen Forex Brokern günstiger geworden. Beobachten lässt sich das vor allem an engeren Spreads und einer transparenteren Orderausführung. In den kommenden Jahren wird das Wachstum des Segments nach Ansicht von Brancheninsidern durch „Social Trading“ und andere neue Komponenten angetrieben werden.

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1 Kommentar »

  • Finanznachrichten.info schreibt:

    Beim Sparen nicht alles auf eine Karte setzen!…

    Die Krise hat gezeigt: wer nur auf eine Anlageart – oder gar nur auf ein einziges Sparkonto – setzt, der verliert im schlimmsten Falle alles, was er an Ersparnissen hat. Beim Sparen nicht alles auf eine Karte zu setzen, heißt deshalb die Empfehlung…….

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