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Forex: Euro dreht unter 1,45 ins Minus – Griechenland und Fed senden keine Impulse

23 Juni 2011 0 Kommentare

Der Euro reagierte am Forex Markt zunächst nicht auf das überstandene Vertrauensvotum des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou und zeigte sich auch von der wie erwartet ausgefallenen Zinsentscheidung der Fed nicht beeindruckt. Am Mittwochabend gab der Kurs dann jedoch deutlich nach. Der Anlauf auf die langfristig wichtigen Kursmarken im Bereich von 1,48 und 1,51 bleiben damit weit entfernt.

Die Neuigkeiten aus Griechenland bewegten den Kurs kaum, weil nach wie vor keine Lösung des griechischen Schuldenproblems in Sicht ist. Erst in der nächsten Woche wird in Griechenland über das neue Sparpaket abgestimmt, dass Bedingung für das nächste Rettungspaket und die Auszahlung der nächsten Tranche aus dem bereits laufenden Hilfsprogramm ist. Nur wenn es durch das Parlament kommt wäre eine erleichterte Reaktion der Märkte zu erwarten. Forex Analysten gehen mehrheitlich von einer Zustimmung aus.

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Auf den ersten Blick scheint eine Lösung des griechischen Schuldenproblems, so sie denn gefunden wird, am Forex Markt Potenzial für den Euro zu bieten. Schließlich lastet die Krise auf dem Kurs wie eine Hypothek. Selbst mit einer baldigen abschließenden Lösung für Griechenland wäre die Euro-Schuldenkrise aber nicht gemeistert. Schon sehr bald würde sich der Fokus der Finanzmärkte auf andere Staaten richten.

Auf der Liste der Schuldensünder stehen neben Griechenland auch Portugal, Irland, Spanien, Belgien und Italien. Es erscheint deshalb ausgesprochen unwahrscheinlich, dass noch in diesem Jahr Entspannung eintritt. Die charttechnischen Widerstände  bei 1,48 und 1,55 im EUR/USD werden deshalb von fundamentalen Rahmenbedingungen flankiert. Das macht einen Anstieg über diese Niveaus zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch wie erwartet den Leitzins in einer Spanne von 0,00 bis 0,25 Prozent belassen. Von der Fed ist auf absehbare Zeit keine Unterstützung für den Greenback zu erwarten. Die Notenbank sorgt sich zunehmend um die abflachende Konjunktur.

Das Tageshoch am Mittwoch lag bei 1,4442. Im späten Forex Handel rutschte der Euro deutlich nach unten. Um Mitternacht lag der Kurs bei 1,4335 und damit nur zwei Pips über dem Tagestief.

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