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Ein Blick auf den Forex geworfen

12 Oktober 2008 0 Kommentare

Forex ist eine vergleichsweise junge Bezeichnung aus der Welt der Banken und Spekulanten. Forex steht für „Foreign Exchange“ und ist die amerikanische Bezeichnung für den Devisenmarkt. Der Forex in seiner heutigen Form hat sich erst vor 30 Jahren entwickelt. Nach dem zweiten Weltkrieg und vor 1970 bestimmte das Bretton-Woods-Abkommen den internationalen Devisenhandel. Ziel des Abkommens war die Sicherung der Landeswährung durch Festlegung fester Währungskurse, die eine Spekulation mit  Devisen verringern oder verhindern sollten. 1971 wurde das Bretton-Wood-Abkommen wieder aufgehoben und der heutige Forexmarkt begann sich zu entwickeln. Die Menge der täglich bewegten Geldsummen nahm rasch immer stärker zu. Heute wird das Tagesvolumen des Währungsmarktes auf über eine Billionen Dollar geschätzt. Der heutige Forex ist ein globaler Markt ohne geographische Festlegung, jedoch mit einer gewissen Bevorzugung der amerikanischen und britischen Märkte. Gehandelt wird in der Regel auf Kassamärkten, das bedeutet, dass die Geschäfte innerhalb eines kurzen Zeitraums getätigt werden. Während früher der Devisenmarkt hauptsächlich von den Zentralbanken bestimmt wurde und sich der Begriff Interbankenhandel eingebürgert hatte, nehmen am heutigen Forex-Markt auch Firmen, Außenhändler und private Anleger teil. Typisch für den Forex sind die niedrigen Margins die hinterlegt werden müssen, um im Forex mit wesentlich höheren Summen zu spekulieren. Die hohe Fremdfinanzierung, oftmals durch das Margin-Konto eines Brokers ermöglicht, verleiht dem Forexmarkt die Möglichkeit, wesentlich höhere Gewinne einzufahren, als mit dem reinen Eigenkapital möglich gewesen wäre. Dieser Unterschied wird als Hebel bezeichnet Der Einsatz von Fremdkapital als Leveraging. Oftmals wird mit beiden Begriffen dasselbe ausgedrückt. Die Liquidität des Forex ist vor allem deswegen so ungewöhnlich hoch, da an Werktagen überall auf der Welt rund um die Uhr gehandelt werden kann. Praktisch gesehen kann zu jederzeit ein Handelspartner im Forex gefunden werden. Die hohen Profitmöglichkeiten mit geringem Eigenkapital, die hohe Beweglichkeit und Liquidität des Devisenmarkts machen den Forex zum größten Markt der Welt. Mittlerweile sprechen sich die Möglichkeiten des Forex immer stärker auch bei Privatpersonen herum, die eine Alternative zu Anlagen in Aktien oder Immobilien suchen. Die Ausweitung der Onlinehändler und speziellen Angebote der Broker fördern den Run auf die Devisen. So bieten viele Broker Demokonten an, anhand welcher der zukünftige Trader den Umgang mit den Währungen unter realen Bedingungen üben kann. Defizite bestehen noch in der Beratung, weswegen sich ein gründliches Studium des Forex vor dem Einstieg in den Devisenmarkt empfiehlt um hohe Verluste oder gar den Totalverlust zu vermeiden. Im Internet werden zunehmend Ratgeber zum Forex angeboten, auch die Anzahl der Bücher zum Thema Forex weist eine steigende Tendenz auf. Neben den Ratgebern wird auch spezielle Analysesoftware angeboten, die Entscheidungen im Markt erleichtern soll. Die Gefahr bei dieser Software liegt teilweise darin, dass sich das Programm zu exakt an den vergangenen Marktbewegungen orientiert und ein zukünftiges Abweichen nicht immer berücksichtigt. Bei vernünftigem Einsatz der Software sind die Programme eine gute Stütze für den Neuling im Devisenhandel. Der Forex wird nicht nur von wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst, sonder beeinflusst auch umgekehrt die Wirtschaft. So erschwert der hohe Wechselkurs des Euros im Verhältnis zum Dollar den Export deutscher Produkte in die USA.

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