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Forex aktuell

12 Oktober 2008 0 Kommentare

Ein Thema, welches den Forex Markt aktuell immer wieder bestimmt ist der USD/EUR Kurs, also der Kurs in dem Euro in Dollar ausgedrückt werden. Der Kurs des Dollars wird immer wieder negativ durch die instabile Wirtschaft der USA beeinflusst. Als die Zweifel am Rettungspaket der amerikanischen Regierung immer lauter wurden, spiegelten sich die Zweifel stark in den Kursen wieder. Doch trotz der momentanen Schwankungen wird auf lange Sicht mit einer Stabilisierung des Dollars gerechnet. Der Yen befindet sich in Bezug auf den Kurs zum Dollar in einem momentanen Aufwärtstrend, doch langfristig betrachtet sinkt der Kurs kontinuierlich. Gründe für die Abschwächung des Yen sind die schlechten Konjunkturentwicklungen in Japan und den zu erwartenden Unterschieden in den Zinssätzen, zwischen den Staaten und Japan. Die Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro beeinflusst den Export von Großbritannien positiv, für die Zukunft wird von beiden Währungen eine ähnliche Entwicklung erwartet, da in beiden Währungsbereichen die Zinsen gesenkt werden sollen. Dies bedeutet auch, dass ein leichter Abwärtstrend im Verhältnis zum Dollar zu erwarten ist. Schweizer Franken legten zwischenzeitlich an Beliebtheit zu, da sie eine gute alternative zum unsicheren Dollar darstellten, damit gewann der Franken Wert. Nach einer leichten Erholung des amerikanischen Marktes fielen die Kurse rasch wieder. Aufgrund geplanter Zinssenkungen, die höher sind als die Zinnsenkungen der Europäischen Zentralbank, wird ein Wiederanstieg der Schweizer Franken prognostiziert. Die starken Kursbewegungen, vor allem um den Dollarkurs herum, fördern den Kauf von Edelmetallen. Der Goldpreis zeigt schon länger einen starken Aufwärtstrend und Experten sehen ihn auch noch eine geraume Zeit steigen. Insgesamt macht auch der starke Euro auf sich aufmerksam. Wie wirkt sich der aktuelle Eurokurs momentan aus? Für Urlauber ist der starke Euro natürlich von Vorteil, da für den Euro im Ausland mehr Waren erworben werden können. Auf die gleiche Weise profitieren Importeure, für sie kommt hinzu, dass sich die Produktion im Ausland stärker lohnt. Genau umgekehrt wirkt sich der hohe Euro auf Exporteure und Investoren aus. Exporteure erwirtschaften niedrigere Gewinne und können sich deswegen nicht mehr so gut dem Konkurrenzdruck anpassen, den Investoren werden die Gewinne geschmälert oder sogar in Verluste verwandelt, wenn die Anlagen in Fremdwährungen wieder in Euro gehandelt werden. Ein hoher Euro ist für die deutsche Exportwirtschaft nicht unbedingt von Vorteil, deswegen läuft die Diskussion, wann der Euro dem deutschen Markt zu sehr schadet, auf Hochtouren. Die neueste Entwicklung zeigt, dass sich Experten mit festen Prognosen stärker zurückhalten, da sich der Weltmarkt stabiler und der deutsche Markt anpassungsfähiger als erwartet gezeigt haben. Der Euro wird vor allem durch die vergleichsweise gute Finanzsituation in die Höhe getrieben. Auch wenn regelmäßig neue Defizite der Finanzverwaltung im Bereich der Europäischen Union bemängelt werden, so ist doch der Internationale Vergleich entscheidend. Global gesehen ist die europäische Wirtschaft ein verlässlicherer Faktor, besonders im Gegensatz zur Wirtschaft in anderen Ländern. Doch trotz des Eurohochs ist in näherer Zeit nicht abzusehen, dass der Euro den Dollar als führende Währung ablöst. Noch immer werden die Dollareinlagen auf Weltweit 66% geschätzt. Wenn der Dollar wie vorher gesagt wieder im Verhältnis zum Euro gewinnt, werden sich auch weltweite Investitionen in den Euro wieder verringern.

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