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Forex Basics: Hin und Her macht Taschen leer!

31 Juli 2009 0 Kommentare

Wer aktiv an der Börse handelt, hat den Spruch sicherlich schon einmal gehört. Dahinter verbirgt sich keine halbeseidene Weisheit, sondern zweifelsfreie Mathematik. Diese gilt auch beim Forex Trading und besagt, dass eine zu hohe Trading-Frequenz schlicht und einfach zu schlechteren Ergebnissen führt. „Warum sollte dies auch im Forex Handel gelten?“ Diese Frage werden sich sicher viele stellen. Schließlich ist das Trading am Devisenmarkt doch kostenlos. In der Tat erheben Forex Broker keinerlei Gebühren oder Kommissionen, wie es im Aktienhandel der Fall ist. Dennoch fallen für Trader mit jeder Transaktion Kosten an: Der Spread, den der Market Maker zwischen An- und Verkaufskurs setzt, beträgt in den wichtigen Währungspaaren bei einem günstigen Forex Broker etwa zwei Pips. Was auf den ersten Blick unwesentlich erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen schnell als Kostenfalle. Ein einfaches Rechenbeispiel soll dies verdeutlichen. Ein Trader, der mit 500 Euro Eigenkapital eine mit dem Faktor 100 gehebelte Position im Forex Markt bewegen will, kauft EUR/USD zu 1,4022 im Gegenwert von 50.000 Euro (er kauft als0 50.000 Einheiten Euro). Der Spread beläuft sich auf zwei Pips und der Glattstellungskurs beträgt im Moment der Positionseröffnung somit 1,4020. Direkt nach Eröffnung der Position kann der Trader die Höhe seines Verlustes sehen. Es steht ein nicht realisierter Verlust von 10 Euro zu Buche. Bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital sind dies somit zwei Prozent. Diese sehr einfache Rechnung macht deutlich, dass auch im Forex Trading die alte Börsianer-Weisheit gilt: Hin und Her macht Taschen leer!

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